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Am 14.10.2020 kam zwischen 20:10–20:30 Uhr im Deutschlandfunk ein Feature zu Religion und Gesellschaft mit dem Titel "Zwischen Odin, Thor und Maria. Die Frauen der Wikinger" ausgestrahlt, in dem ich zur Rolle der Frau in der Wikingerzeit interviewt wurde.

Da auch WeltOnline heute einen Beitrag gebracht hat, in dem meine Forschung als vorgeblicher Beleg für die Existenz weiblicher Krieger und Heerführer in der Wikingerzeit angeführt wird, sehe ich mich gezwungen, dazu nochmals eine Klarstellung zu schreiben.

Die aktuellen archäologischen Forschungen geben keinen Anhaltspunkt für die tatsächliche Lebensrealität der etwa ein Dutzend derzeit bekannten mit Waffen bestatteten Frauen aus der skandinavischen Wikingerzeit!

Die einzige wissenschaftlich haltbare Aussage, die wir derzeit beim aktuellen Forschungsstand treffen können, ist, dass tatsächlich in seltenen Fällen und unter bislang noch unklaren Umständen Frauen auch mit einzelnen Waffen, Schmuckanhängern in Waffenform oder - in den beiden Gräbern aus Birka und Nordre Kjølen - auch mit einer vollen Bewaffnung bestattet wurden.

Warum dies geschah, wissen wir jedoch nicht und alle Erklärungsversuche, die derzeit kursieren, sind nichts als reine Spekulation!

Ich persönlich halte es für möglich, dass zumindest die Frau aus dem Grab Bj 581 von Birka zu Lebzeiten eine wichtige politische Rolle gespielt hat, die durch die Waffen verdeutlicht werden sollte (mehr dazu hier und hier). Diese Rolle hat sie aber - zumindest nach Aussage der Grabbeigaben - nicht als soziale Frau innegehabt, sondern als sozialer Mann, da sie in Männerkleidung beigesetzt wurde. Sie ist also ein möglicher Beleg dafür, dass in Einzelfällen biologische Frauen in der Wikingerzeit als soziale Männer agieren konnten. Das ist ein Punkt, der zumindest in der populären Diskussion gerne übersehen wird (dazu mehr hier).

Was ich jedoch vehement zurückweisen möchte, ist die oftmals geäußerte Deutung, dass die beiden Gräber von Birka und Nordre Kjølen der Beleg für eine aktive Beteiligung von Frauen am Kampf wären!

Die Tatsache, dass es in vielen Zeiten und Kulturen tatsächlich weibliche Krieger gab (bspw. bei den Skythen), darf nicht als unreflektierte Blaupause auf andere Epochen wie eben die Wikingerzeit bezogen werden. Sowohl die Bewaffnung wie auch die daraus resultierende Kampftechnik unterscheiden sich oftmals drastisch. Waffen, die weniger körperliche Kraft als vielmehr Technik und Erfahrung benötigen, so z.B. Fernkampfwaffen wie Bögen oder Gewehre aber auch 'klassische' Fechtwaffen, gleichen körperliche Unterschiede aus und erlauben es auch körperlich schwächeren Personen (vollkommen egal ob schmächtigen Männern oder fragilen Frauen) effektiv und tödlich zu kämpfen.

Der Kampfstil der Wikingerzeit ist enorm physisch, geprägt durch den Einsatz von großen Rundschilden, schweren Breitschwertern und Äxten. Technik ist zweifelsohne wichtig (wie in jeder Art von körperlichen Auseinandersetzungen), aber im Gegensatz zu anderen Kampfformen wie bspw. dem modernen Fechten sind Kampferfahrung, Entschlossenheit/Mut und besonders körperliche Stärke die domierenden Aspekte, die über Sieg und Niederlage entscheiden. Sicherlich gibt und gab es schon immer Frauen, die Männern auch körperlich ebenbürtig waren (da kann ich als Kampfsportler und Reenactment-Fechter ein Lied von singen...), aber tendenziell sind Frauen in allen Zeiten Männern körperlich deutlich unterlegen. Das lässt sich bspw. für die Wikingerzeit deutlich an den Skeletten nachweisen. Besonders markant ist dies im Falle von einem der beiden oftmals angeführten Gräber. Die junge Frau aus dem norwegischen Nordre Kjølen maß gerade einmal 150 cm bei einem geschätzten Gewicht von max. 40 kg. Damit war sie über 20 cm kleiner und etwa 30 kg leichter als der durchschnittliche Mann der Wikingerzeit. Meiner persönlichen Kampferfahrung als passioniertemThaiboxer und langjährigem Reenactment-Fechter nach wäre diese zarte Person in einem ernsthaften Kampf schlichtweg überrannt worden (dazu habe ich hier schon geschrieben).

Ich bin sicher, dass es auch in der Wikingerzeit durchaus Frauen gab, die Männern körperlich zumindest ansatzweise ebenbürtig waren und sich aktiv (und effektiv) an einem Kampf im Schildwall hätten beteiligen können. Für die meisten Frauen schließe ich das jedoch ausgehend von den deutlichen körperlichen Unterschieden und meiner eigenen Erfahrung in fast 30 Jahren Kampfsport aus.

Die spannenden neuen Ergebnisse zu den Gräbern von Birka und Nordre Kjølen, die von meinem Kollegen und guten Freund Leszek Gardeła gesammelten Frauengräber mit Waffen oder auch die Miniaturwaffenamulette aus Frauengräbern, die Leszek und ich in einem Artikel in der Archäologie in Deutschland diskutieren, zeigen eindeutig, dass unser bisheriges Wissen von Frauen in der Wikingerzeit unvollständig ist. Offensichtlich waren Waffen nicht ausschließlich männliche Attribute, sondern konnten als Symbole auch für (nicht 'von'!) Frauen verwendet werden. Die tatsächliche symbolische Bedeutung von (Miniatur-)Waffen in Frauengräbern kennen wir jedoch noch nicht und alle Mutmaßungen sind bislang eben nicht mehr als Spekulation. Ganz eindeutig sind sie aber kein archäologisch sicherer Beleg für kämpfende Kriegerinnen!

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Mythen und Legenden über weibliche Kriegerinnen - die Amazonen - beflügeln bis heute unsere Phantasie und beeinflussen auch die aktuelle Diskussion um Schildmaiden und Kriegerinnen in der Wikingerzeit.

Der Mythos der Amazonen ist spätestens ab dem 6. Jh. vor Christus in griechischen Schriftquellen und auf Abbildungen überliefert und scheint auf eine Gruppe von reiternomadischen Völkern der Antike zurückzuführen zu sein, die als Skythen bekannt sind. Anthropologische Untersuchungen der letzten Jahre haben zunehmend reiche Bestattungen von Frauen mit Waffen, Reitausrüstung und teilweise in männlicher Tracht zu Tage gebracht. Da einige dieser Frauen auch deutliche Spuren von Gewalteinwirkung im Knochenmaterial aufzeigten, ist davon auszugehen, dass bei den Skythen auch Frauen in den Kampf zogen.

Ein besonders interessanter (Neu-)Fund ist das Grab eines jungen Individuums, das bereits 1988 in Sibirien entdeckt wurde. Aufgrund der Waffen in dem Grab nahm die Wissenschaft jahrzehntelang an, dass es sich bei dem Individuum um einen Jungen handeln würde. Neue aDNA-Analysen haben jetzt jedoch ergeben, dass es sich bei dem jungen Krieger tatsächlich um ein etwa 13 Jahre alte Mädchen handelt.

Der Fund bestätigt die neueren Theorien zu weiblichen Kriegerinnen bei den Skythen und kann möglicherweise auch neue Perspektiven für die schwelende Diskussion um Kriegerinnen in der Wikingerzeit eröffnen.

In der aktuellen Archäologie in Deutschland ist ein Artikel von Leszek Gardeła und mir erschienen, in dem wir Waffensymbole im wikinzerzeitlichen Frauenschmuck diskutieren.

Unter 'Artikel' findet sich nun die Rubrik 'Das Genderverständnis in der Wikingerzeit – Schildmaiden, selbstbestimmte Frauen und rechtlose Sklavinnen?', in der ich Texte und Blogeinträge zu diesen spannenden und in der Forschung wie auch in der Öffentlichkeit heiß diskutierten Themenfeldern sammel.

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Derzeit kursiert wieder einmal ein Bericht über angebliche Belege für kämpfende Frauen in der Wikingerzeit im Internet, dieses Mal beim Focus. In dem Bericht nebst Interview mit der norwegischen Archäologin Marianne Moen von der Universität Oslo, die hauptsächlich zu Gender-Fragen forscht, wird ein waffenführendes Grab aus dem norwegischen Åsnes (Nordre Kjølen) präsentiert. Das verstorbene Individuum in diesem Grab wurde mit einer vollständigen Waffengarnitur - Schwert, Axt, Speer, Schild und Pfeilen - sowie einem aufgezäumten Pferd beigesetzt.

Künstlerische Rekonstruktion des Frauengrabes von Nordre Kjølen.
© Zeichnung Mirosłav Kuźma, Bildrechte Leszek Gardeła, mit freundlicher Genehmigung von L. Gardeła; abgedruckt in: Staecker, Jörn & Toplak, Matthias S. (Hrsg.), 2019, Die Wikinger. Entdecker und Eroberer, Berlin: Ullstein Buchverlage/Propyläen Verlag, Abb. 25.

Bereits die anthropologischen Untersuchungen des Skeletts im Anschluss an die Ausgrabung zu Beginn des 20. Jh. hatten vermuten lassen, dass es sich um eine Frau handelte. Die Tote war recht jung verstorben und mit einer Körpergröße von etwa 150 cm und einem Gewicht von nicht mehr als 40 kg auch für damalige Zeiten sehr grazil (zum Vergleich, die Durchschnittsgröße in der skandinavischen Wikingerzeit lag bei etwa 172-176 cm für Männer und 160-165 cm bei Frauen).

Mit Sicherheit ist die Bestattung beim aktuellen Forschungsstand extrem außergewöhnlich. Gemeinsam mit dem berühmten Kammergrab Bj 581 von Birka handelt es sich um eines der beiden derzeit bekannten Gräber aus der skandinavischen Wikingerzeit, in denen Frauen mit einer vollen Waffengarnitur beigesetzt wurden. Anders als bei Bj 581 wurden im Grab von Nordre Kjølen jedoch keine Trachtelemente gefunden, die darauf hinweisen, ob die Verstorbene in Frauenkleidung oder wie bei Bj 581 in Männertracht beigesetzt wurde.

In dem aktuellen Focus-Artikel wird nun jedoch ausgehend von einer Gesichtsverletzung der Toten behauptet, dass dieses Grab als Beleg dafür gesehen werden könne, dass auch Frauen in der Wikingerzeit Waffen geführt und mit den Männern gekämpft hätten. Interessanterweise stammt diese Behauptung jedoch nicht von Marianne Moen, die nur aussagt, dass die Frau von Nordre Kjølen einen 'Kriegerstatus' und die Befugnis und Fähigkeiten zum Führen gehabt habe. Die mögliche symbolische Bedeutung von Waffen in Frauengräbern haben mein guter Freund und Kollege Leszek Gardeła und ich im Kontext des Grabes der 'Birka-Kriegerin' intensiv in dem Buch 'Die Wikinger. Entdecker und Eroberer' in Kapitel 3.1 ("Walküren und Schildmaiden. Weibliche Krieger?", S. 137–151) diskutiert.

Wie auch bei dem Grab von Birka ist nicht auszuschließen, dass diese Waffen durchaus auf eine konkrete soziale (oder sogar militärische?) Rolle der Frau zu Lebzeiten hindeuten, als wichtige sozio-politische (militärische?) Führungsperson der lokalen Gemeinschaft. Über die Frage, wie sie zu dieser Stellung gekommen ist, lässt sich nur spekulieren. Die oftmals angeführte These, dass sie als einziger Nachkomme des lokalen Häuptlings die Rolle eines männlichen Erbens übernehmen musste, kann durch ethnologische und historische Parallelbefunde unterstützt werden. Allerdings stellt sich dann auch zwangsläufig die Folgefrage, warum aus der skandinavischen Wikingerzeit bislang nur zwei solcher Fälle bekannt sind.

Zudem fällt bei dem Grab von Nordre Kjølen auf, dass das Schwert mit der Spitze zum Kopf neben der Toten deponiert wurde und nicht - wie sonst üblich - mit dem Griff. Gemeinsam mit der Tatsache, dass das Schwert auf der linken Seite der Toten liegt - ebenso wie auch bei dem Grab von Birka - deutet das der überzeugenden Theorie von Leszek Gardeła nach darauf hin, dass die Waffen nicht als Kriegsausrüstung der Frau(en) zu interpretieren sind.

Eine tatsächliche Beteiligung am Kampf - wie der Focus-Artikel nun suggeriert - kann in meinen Augen jedoch gänzlich verworfen werden. Die angeführte verheilte Gesichtsverletzung der Toten von Nordre Kjølen, die als Schwertwunde interpretiert wird, ist eindeutig eine Impressionsfraktur von einem stumpfen Gegenstand und keinesfalls ein gerader Schnitt/Hieb von einer Schwertklinge. Dies lässt sich unschwer aus der beim Focus abgebildeten Gesichtsrekonstruktion wie auch an dem im Kulturhistorische Museum (KHM) in Oslo ausgestellten Schädel der Toten erkennen.

Zudem ist eine effektive Beteiligung der Frau von Nordre Kjølen am Kampf Mann gegen Mann meiner Meinung nach aufgrund ihrer körperlichen Konstitution schlicht nicht möglich. Mit 150 cm Körpergröße und 40 kg Gewicht war sie männlichen Gegner körperlich drastisch unterlegen und es ist fraglich, ob sie ein schweres Schwert oder die Axt überhaupt hätte führen können. Ich habe als seit Jahrzehnten aktiver Kampfsportler in verschiedensten Disziplinen - von Muay Thai über historisches Fechten (HEMA) bis hin zu Reenactment-Fechten im Neustadt-Glewe-/Wolin-Stil - die Erfahrung machen müssen, dass körperliche Überlegenheit ein nicht zu vernachlässigender relevanter Aspekt ist. In vielen Kampfsportarten bzw. beim Fechten geht es in der sportlichen Auseinandersetzung viel um Technik, Geschwindigkeit und Erfahrung, so dass eine zierliche Frau wie die Tote aus Nordre Kjølen bei entsprechendem Können durchaus auch größere und kräftigere Männer besiegen kann. Beim ernsthaften Kampf mit Schwert und Schild - sei es im Schildwall oder im Zweikampf - halte ich auch aufgrund meiner persönlichen Erfahrung die körperlichen Unterschiede jedoch für zu gravierend. Eine dermaßen zarte, kleine Frau würde schlicht überrannt werden ohne eine ersthafte Chance zur Gegenwehr.

Das Grab von Nordre Kjølen ist sicherlich ein neues und wichtiges Puzzle-Teil in dem großen Bild der Wikingerzeit, das uns zwingt, die Rolle der Frau und das Genderverständnis der Wikinger neu zu überdenken. Aber es ist kein Beleg für eine aktive Rolle von Frauen als Kriegerinnen im Kampf!

Mehr Informationen zu Walküren, Schildmaiden und Frauen mit Waffen gibt es in dem bereits erwähnten Kapitel von Leszek und mir: Leszek Gardeła, Matthias Toplak, Walküren und Schildmaiden. Weibliche Krieger?, in: Jörn Staecker, Matthias Toplak (Hrsg), 2019, Die Wikinger. Entdecker und Eroberer, Berlin: Ullstein Buchverlage/Propyläen Verlag, S. 137–151.

Zudem möchte ich Leszeks Forschung zu diesem Thema empfehlen: In seinem Projekt 'Amazons of the North? Armed Females in Viking Archaeology and Medieval Literature' präsentiert er in einer inzwischen ganzen Reihe von Aufsätzen sowie in einem bald erscheinenden Buch die neueste Forschung und seine Perspektive zu diesem Thema. Leszeks Publikationen lassen sich online bei Academia.edu herunterladen.

Heute einmal eine Nachricht aus dem eigenen Hause: Meine Kollegen im Projekt B06 des SFB 1070 – Dr. Laura Maravall Buckwalter und Prof. Dr. Jörg Baten – haben in einem nun veröffentlichten Aufsatz anhand der Auswertung von Zähnen wikingerzeitlicher Skelette nachgewiesen, dass Mädchen und Frauen in der skandinavischen Wikingerzeit eine ebenso gute Ernährung und hygienische Versorgung erhielten, wie Jungen und Männer. Das deutliche Fehlen von sogenannten linearen Schmelzhypoplasien – sichtbare Strukturschäden der Zähne aufgrund von Mangelernährung und fehlender Hygiene – kann als finaler naturwissenschaftlich-medizinischer Beleg für die in der Archäologie schon lange postulierte These einer hohen sozialen Stellung von Mädchen und Frauen in der Gesellschaft der skandinavischen Wikingerzeit gewertet werden. Die Pressemeldung der Universität Tübingen gibt es hier.

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Eine Auswertung der Grabinventare von über 200 wikingerzeitlichen Bestattungen aus der norwegischen Provinz Vestfold durch die Archäologin Marianne Moen hat ergeben, dass ebenso viele Männer wie Frauen mit Kochutensilien beigesetzt worden sind. Diesen Befund nimmt Moen als Anlass, die bislang angenommene starke Gender-Dichotomie in der altnordischen Gesellschaft zu hinterfragen und den häuslichen Aspekt des wikingerzeitlichen Alltagslebens mehr als genderübergreifend zu deuten. Gerade die Diskussion um das Birka-Grab Bj 581 und die Frage nach waffentragenden Frauen in der Wikingerzeit haben aufgezeigt, dass die bisherigen Vorstellungen der genderspezifischen Rollen der skandinavischen Wikingerzeit nochmals kritisch und ergebnisoffen reevaluiert werden müssen. Und darin schließt sich sicherlich auch der für den wikingerzeitlich kulturell hoch bedeutsamen Aspekt der Gastfreundschaft relevante Befund zu den Kochutensilien an. Allerdings muss auch hier - wie schon bei Waffen in Frauengräbern - immer mit berücksichtigt werden, dass Gräber keinesfalls die alltägliche Lebensrealität abbilden müssen und Kochzubehör, ebenso wie Waffen oder Landwirtschaftsgeräte auch als eine symbolische Ausstattung des/der Verstorbenen fungiert haben können.

In einem wikingerzeitlichen Kammergrab auf der dänischen Insel Langeland wurde den Forschungen meines guten Freundes und geschätzten Kollegens Leszek Gardeła zufolge eine Frau slawischer Herkunft bestattet. Das Grab enthielt unter anderem eine Axt und wirft neues Licht auf die Präsenz - und vor allem die Bedeutung - von Slawen in der skandinavischen Gesellschaft der Wikingerzeit.

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In der neuen Ausgabe der Archäologie in Deutschland ist auf Seite 74 eine kurze Richtigstellung bzw. Re-Evaluation des waffenführenden Frauengrabes von Birka (Bj 581) von mir abgedruckt. Die kurze Mitteilung basiert weitestgehend auf der bereits in meinem Blog veröffentlichten Meldung, in der ich - basierend auf der zweiten Publikation des schwedischen Forscherteams rund um Charlotte Hedenstierna-Jonson und Anna Kjellström - meine kritische Sichtweise auf die Ergebnisse zum Grab Bj 581 mit der "Kriegerin" von Birka revidieren musste.